Schule als politischer Handlungsort - eine Zukunftswerkstatt
Lernziele
Am Ende des Seminars sollen eine Reihe praxistauglicher Projektideen für Elterninitiativen stehen, die von Initiativen und Vereinen vor Ort umgesetzt werden können. Diese Projektideen sollten aber nicht aus einer willkürlichen Sammlung bestehen, sondern aus einer langfristigen Leitidee entspringen, die so dauerhaft ist, dass sie auch für spätere, weitere Projektentwürfe herangezogen werden kann. Dadurch soll die Nachhaltigkeit des Lernerfolgs und der Praxis vor Ort gesichert werden.
Am Ende der Werkstatt stehen drei Projektvorhaben, die von MIGELOS im Laufe der nächsten Zeit umgesetzt werden können.
Das Seminar gliedert sich in folgende Bausteine:
- Kritikphase: Bedeutung und Formen der Elternarbeit im Kontext von Bildung und Schule
- Utopiephase: Assoziationsübungen, Brainstorming, Kleingruppenarbeit
- Realisierungsphase: Moderierte Gruppen und Plenumsarbeit
In allen Phasen stehen den Teilnehmer/innen praxiserfahrene Expertinnen und Experten bei der Entwicklung ihrer Ideen zur Seite.
Lernmethoden
Die Zukunftswerkstatt ist eine von den Zukunftsforschern Robert Jungk und Norbert R. Müllert begründete Methode, um neue Ideen oder Lösungen gesellschaftlicher Probleme zu entwickeln. Der gesamte Prozess der Zukunftswerkstatt zielt darauf ab, mit Hilfe von verschiedenen Methoden und Techniken die Teilnehmenden zu unterstützen, sich ihrer Ideen, Probleme, Wünsche und Konzepte bewusst zu werden und diese zu formulieren. Jeder Beitrag ist wichtig, um Ressourcen freizulegen und nutzbar zu machen. Am Schluss des Prozesses erfolgt die Realitätsprüfung, welche dann zur Lösungsphase überleitet. Eine Zukunftswerkstatt kann als Katalysator oder Hilfsmittel verstanden werden um neue kreative und umsetzbare Projektideen für bestehende Probleme zu finden.